Über mich
Das Konzipieren kam zuerst.
Der Name dafür später.
Katharina Weingardt · Strategische Gestalterin
Über mich
Katharina Weingardt · Strategische Gestalterin
Im Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften habe ich gelernt, wissenschaftlich und tief zu arbeiten. Dort begann auch meine Nähe zu Kultur und Medien – zu Fragen, die gesellschaftlich etwas bedeuten.
In fast jeder beruflichen Station danach kam derselbe Moment: eine fremde Branche, die ich noch nicht kannte. Eine Theaterkasse, ein Bühnenverlag, eine europaweite Tournee, zuletzt eine Tischlerei – unterschiedlicher hätten sie kaum sein können.
„Jedes Mal ein neues Feld.
Jedes Mal erst verstehen, dann ordnen.“
Bei einem Berliner Bühnenverlag etwa übernahm ich die Alleinbuchhaltung – ohne Übergabe. Meine Vorgängerin hatte den Bereich viele Jahrzehnte geführt, zuletzt auf einem System aus DOS-Zeiten. Ich kannte weder die Branche noch ihre verschachtelten Abrechnungswege. Also erschloss ich mir beides: führte erst eine neue Buchhaltungssoftware ein und verstand dann die Geldflüsse des ganzen Hauses so weit, dass ich sie in ein eigenes, klares Schema bringen konnte. Es ist bis heute in Gebrauch.
Später, in den Jahren meiner Selbstständigkeit als Ticketing Managerin, war genau das mein Tagesgeschäft. Veranstalter aus Musik, Theater und Live-Entertainment kamen mit ihren eigenen Welten – eine Spielstätte, ein Dutzend, ein Tourbetrieb, oft verflochten mit Gastronomie und Führungen. Ich arbeitete mich in jede dieser Welten hinein, entwarf das Konzept für die Neuausrichtung des Veranstaltungsticketings, setzte es um und übergab es so, dass die Teams damit weiterarbeiten konnten.
Ich hätte so weitermachen können. Was den Ausschlag gab, meine konzeptionelle Leidenschaft in den Fokus zu nehmen, war die Weiterbildung zur KI-Medien- und Content-Gestalterin. Alle zehn Tage ein neues Modul, jedes Mal eine gestalterische Aufgabe – und jedes Mal zuerst die Frage: Mit welchem Konzept löse ich das? In diesem Rhythmus wurde mir zweierlei klar. Dass mir genau dieser Teil – durchdenken, abwägen, recherchieren, ordnen – mehr liegt und mehr Freude macht als alles andere. Und dass künstliche Intelligenz, verantwortungsvoll eingesetzt – mehrere Modelle, gegeneinander geprüft, an gesicherten Quellen kontrolliert –, mir den Weg in jedes fremde Feld schneller öffnet als je zuvor. Sie ersetzt das Urteil nicht. Sie beschleunigt es.
Daraus ist geworden, was ich heute tue – aus freien Stücken und mit großer Begeisterung. Am meisten reizt mich die Arbeit mit kleinen Unternehmen und Selbstständigen: Menschen mit echtem Können, denen für die eigene Marke schlicht die Zeit, die Mittel oder die Werkzeuge fehlen. Ihnen zugänglich zu machen, was sonst großen Häusern vorbehalten bleibt, ist für mich keine Nebensache – es ist der Grund, warum ich angefangen habe.
Rund 25 Jahre in Kultur, Theater und Medien – von der Kassen- und Bereichsleitung über die Alleinverantwortung für das Finanz- und Rechnungswesen eines Bühnenverlags bis zum Ticketing Management für europaweite Tourneen –, dazu eine Station im exklusiven Innenausbau und mehrere Jahre selbstständige Beratung.
Wirtschaftsfachwirtin (WBS Training, 2024, Note 1 / 95 %). KI-Medien- und Content-Gestalterin (WBS Training, 2026, Note 1 / 100 %). Finanzbuchhaltung mit DATEV (WBS Training, 2014, Note 1 / 98 %).
Was aus dieser Arbeit entsteht, finden Sie unter Werke. Wie ich dabei vorgehe, unter Wie ich arbeite.