Werke
Werke
Meine eigene Marke und zwei Konzeptstudien, jeweils von Grund auf durchdacht und gestaltet. Jede steht für sich.
Vom Lebenslauf zur Marke
Phasen. Kern · Markt · Versprechen · Gestalt · Angebot · Sichtbarkeit.
Werkzeug. KI-gestützt — mehrere Modelle gegeneinander geprüft, an gesicherten Quellen kontrolliert. Konzept, Auswahl und Gestaltung von mir.
Beruflich existierte ich nur als Lebenslauf. Kein eigener Auftritt, keine Website — fünfundzwanzig Jahre Können, das sich nie selbst vorgestellt hatte.
An meiner eigenen Marke bin ich den vollen Weg gegangen: die Markenstrategie vom Kern bis zur Sichtbarkeit, daraus das Konzept dieser Website — Struktur, Gestaltung, jeder Text — und ihre Umsetzung in eigener Hand.
Das Ergebnis ist die Seite, auf der Sie gerade lesen: ein Profil, das die Substanz endlich in eigene Worte fasst. Was ich für meine Kund:innen tue, habe ich zuerst an mir selbst erprobt — vom leeren Blatt bis zur fertigen Marke. Jetzt steht sie für sich.
Phasen. Kern · Markt · Versprechen · Gestalt · Angebot · Sichtbarkeit.
Werkzeug. KI-gestützt — mehrere Modelle gegeneinander geprüft, an gesicherten Quellen kontrolliert. Konzept, Auswahl und Gestaltung von mir.
Vom Lebenslauf zur Marke
Zuerst habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was eigentlich mein konkretes Angebot ist. Was kann ich? Was will ich überhaupt leisten? Wofür möchte ich einstehen? Und womit kann ich Menschen wirklich weiterhelfen — und womit nicht?
Nachdem ich das für mich geklärt hatte, ging es um die nächste Frage: Wer hat von dieser Arbeit tatsächlich etwas? Womit kämpfen diese Menschen — warum bleiben sie, trotz allem, was sie können, so oft unsichtbar? Welche von ihnen brauchen genau das — und welche nicht? Für wen möchte ich am liebsten arbeiten? Und wo kann ich am meisten bewegen, wirklich etwas gestalten?
Jetzt erst konnte ich überlegen, was ich diesen Menschen verspreche. Was genau haben sie von mir? Was unterscheidet mich von den anderen, die Ähnliches behaupten? Und ebenso wichtig: Was verspreche ich bewusst nicht — wo ziehe ich die Grenze?
Stand das Versprechen, kam die Frage, wie diese Marke heißen, klingen und aussehen soll. Welcher Name sagt in zwei Worten, worum es geht? Wie spreche ich, damit es nach mir klingt und nicht nach Werbung? Welche Schrift, welche Farben, welches Licht passen dazu? Welche Wörter nehme ich nie in den Mund? Was soll von mir hängenbleiben, wenn jemand die Seite längst wieder verlassen hat?
Dann musste ich das Angebot so ordnen, dass jeder sofort versteht, wie eine Zusammenarbeit abläuft. In wie vielen Schritten? Wo steigt jemand ein, der ganz am Anfang steht — und wo jemand, der schon eine Marke hat? Was gehört in welchen Schritt, damit nichts fehlt und sich nichts doppelt? Und dann die Frage, vor der sich viele drücken: Was darf das alles kosten? Was ist meine Arbeit wert — und was muss sie wert sein, damit sie sich trägt? Wie rechne ich, dass es für meine Kund:innen fair bleibt und für mich aufgeht?
Und ganz zuletzt — nicht zuerst, wie es die meisten tun — kam die Frage: Wie findet mich überhaupt jemand? Wo schauen die richtigen Leute wirklich hin? Wer könnte mich weiterempfehlen? Bei welcher Gelegenheit merkt jemand, dass er genau mich braucht?
Erst als auf all diese Fragen eine Antwort stand, habe ich begonnen, das Sichtbare zu machen: das Konzept dieser Seite — wie sie sich liest, wie sie aussieht, jeder einzelne Satz. Und dann habe ich sie selbst umgesetzt, ohne sie je aus der Hand zu geben.
Und ich hatte von Anfang an festgelegt, woran ich überhaupt merke, ob das alles trägt: nicht an lauten Zahlen, sondern daran, ob die Richtigen kommen, ob man mich weiterempfiehlt, ob die Zusammenarbeit für beide Seiten aufgeht. Und was ich tue, wenn etwas nicht stimmt — nachschärfen, nicht lauter werden.
Das alles steckt in dieser einen Seite, ohne dass man es sieht. Niemand kommt von allein auf so viele Fragen — und keine davon ließ sich überspringen. Genau diese Reihenfolge, in der eine Antwort die nächste trägt, ist die eigentliche Arbeit. Und sie ist das, was ich anbiete.
Was dahintersteht, finden Sie unter Was ich anbiete; wie ich dabei vorgehe, unter Wie ich arbeite.
Von der Stimmung zur begehbaren Welt
Vorgehen. Festlegung von Stil, Farbwelt und Bildsprache, dann Schritt für Schritt Entwicklung und Auswahl.
Werkzeug. KI für Bild, Sound und Musik; Komposition von mir.
Wie weit konzeptionelles Arbeiten reicht, zeigt sich auch jenseits der Marke — in einer von mir frei entworfenen Welt.
Die Galerie der digitalen Seele ist eine Ausstellung, die es nicht gibt — und durch die man dennoch gehen kann. Vier Räume, jeder mit eigener Stimmung: Wasser, Licht, Natur, digitale Tiefe.
Die eigentliche Arbeit lag im Übersetzen: aus einer abstrakten Idee vier konkrete, begehbare Räume zu entwickeln, die zusammen eine Atmosphäre ergeben. Genau das — aus einer Idee eine schlüssige Form machen — ist die Arbeit, die auch hinter jeder Marke steckt.
Das Ergebnis ist ein Film — ein in sich geschlossenes Werk: Bilder, Schnitt, Sound und Musik, alles aus meiner Hand. Er führt als Kameragang aus der Ich-Perspektive durch die gesamte Ausstellung.
Vorgehen. Festlegung von Stil, Farbwelt und Bildsprache, dann Schritt für Schritt Entwicklung und Auswahl.
Werkzeug. KI für Bild, Sound und Musik; Komposition von mir.
Von der Stimmung zur begehbaren Welt
Für Marken mache ich aus vorhandener Substanz eine klare Form. Hier habe ich mir die Gegenprobe auferlegt: Geht das auch ohne jede Substanz — allein aus einer Stimmung? Ich habe mir das Schwerste ausgesucht, das mir einfiel: aus dem Gefühl einer „digitalen Seele“ eine Ausstellung entstehen lassen, durch die man gehen kann, obwohl es sie nicht gibt.
Zuerst musste ich wissen, wovon das Ganze eigentlich handelt. Worum geht es, wenn man eine Ausstellung über Erinnerung gestaltet — Erinnerung aber nicht als Vergangenheit denkt, sondern als etwas Kommendes? Was will ich auslösen: dass jemand etwas erfährt — oder dass er etwas spürt?
Bevor ich auch nur ein einziges Bild erzeugte, musste die Stimmung des Ganzen feststehen. Wie soll sich diese Welt anfühlen — still oder laut, kühl oder warm? Welche Farben, welches Licht, welcher Stil ziehen sich durch alles? Vier Räume dürfen verschieden sein, müssen aber spürbar zur selben Welt gehören — steht das nicht zuerst fest, wird später jedes Bild beliebig.
Dann die Reihenfolge — und die war keine Geschmacksfrage. In welcher Ordnung durchschreitet man die Räume, damit eine innere Entwicklung entsteht? Ich habe sie so gesetzt, dass es sich steigert: erst fließend und emotional, dann klar und geistig, dann lebendig und organisch, am Ende dicht, tief, fast metaphysisch. Eine andere Reihenfolge hätte dieselben Räume zu einer beliebigen Abfolge gemacht.
Jetzt erst konnte ich jeden Raum einzeln durchdenken. Welche Stimmung trägt er? Welche Farben, welches Licht, welche Materialien? Was steht darin — und warum genau das? Jeder Raum bekam seinen eigenen Charakter und doch dieselbe Handschrift: Wasser, das aus den Wänden fließt; Licht, das zu Linien wird; eine Natur, die es so nie gab; und zuletzt ein dunkler, edler Raum, in dem alles zusammenläuft.
Und weil am Ende ein Film stehen sollte, musste ich jede Einstellung vorher sehen: Wo betritt die Kamera einen Raum, wo hält sie inne, was rückt sie nah heran? Wann eine ruhige Totale, wann der Blick auf ein einzelnes Objekt? Die ganze Bewegung war durchkomponiert, bevor das erste Bild dafür existierte.
Dann erst entstanden die Bilder — und mit ihnen war es nicht getan: Auch der Klang gehörte dazu. Für jeden Raum ein eigenes Geräusch, Musik dort, wo sie wirkt, Stille, wo sie zählt — jedes Stück eigens gestaltet. Am Ende fügte ich alles zu dem einen Gang durch die Ausstellung zusammen, den Sie oben gesehen und gehört haben.
Niemand hat mir gesagt, wie diese Welt auszusehen hat. Es gab keine Vorlage, an der ich mich entlanghangeln konnte — nur die Entscheidung, in welcher Reihenfolge ich denke, und das Vertrauen, dass am Ende etwas Ganzes herauskommt. Genau das ist meine Arbeit, ob für eine Ausstellung oder eine Marke: aus dem, was sich nicht anfassen lässt, etwas machen, das steht und wirkt.
Diese Art, mit KI zu gestalten, fließt in jede Umsetzung ein, die ich übernehme — mehr dazu unter Was ich anbiete.
Vom kleinen Auftrag zur ganzen Kampagne
Vorgehen. Analyse der Zielgruppen, Erstellung einer eigenen Farb- und Bildwelt, dann Schritt für Schritt Produktion und Verfeinerung der einzelnen Formate.
Werkzeug. KI für Text, Bild, Ton und Film; Strategie, Auswahl und Schnitt von mir.
Ein fiktives Unternehmen, ein reales Problem — und eine ganze Kampagne, die ich dafür entwickelt habe.
SkyVolt, ein kleiner Dachdeckerbetrieb, braucht Nachwuchs und kommt mit Stellenanzeigen nicht weiter. Die Aufgabe: eine vollständige Kampagne, die den Betrieb dort sichtbar macht, wo die Richtigen ihn finden.
Statt einer Anzeige eine Strategie: Wen muss man überhaupt erreichen? Eine Berufswahl trifft kaum jemand allein — also spricht die Kampagne nicht nur die Jugendlichen an, sondern auch die Menschen, die ihre Entscheidung mitprägen. Genau das — zuerst verstehen, wen man gewinnen will, dann gestalten — ist die Arbeit, die hinter jeder Kampagne steckt.
Das Ergebnis ist keine einzelne Anzeige, sondern eine ganze Kampagne, die mehrere Wege zugleich nutzt. Die Jugendlichen erreicht sie direkt — über Social Media und Aushänge in der Schule. Und sie erreicht die, die bei der Berufswahl mitreden: die Eltern über einen Beitrag in der Lokalzeitung, die Lehrkräfte als Multiplikatoren. Auf der Landingpage läuft alles zusammen, dazu ein kleines Spiel rund ums Dach. So verschieden die Wege sind, sie gehören sichtbar zusammen.
Vorgehen. Analyse der Zielgruppen, Erstellung einer eigenen Farb- und Bildwelt, dann Schritt für Schritt Produktion und Verfeinerung der einzelnen Formate.
Werkzeug. KI für Text, Bild, Ton und Film; Strategie, Auswahl und Schnitt von mir.
Vom kleinen Auftrag zur ganzen Kampagne
Diesen Fall habe ich mir selbst gestellt — wie schon die Galerie der digitalen Seele. Anders als dort sollte es diesmal nicht abstrakt sein, sondern handfest und lebensnah: eine realistische, wenn auch erfundene Aufgabe, mitten aus dem Alltag. Sie sah klein aus: zwei Ausbildungsplätze besetzen, für die sich niemand bewirbt — mit einem winzigen Budget. Eine Anzeige war schnell gedacht. Aber je tiefer ich in die Aufgabe ging, desto deutlicher wurde, dass sie diese Enge gar nicht zuließ: Eine Berufswahl trifft kein Jugendlicher für sich allein. Sobald das feststand, musste ich die Aufgabe weiter aufmachen, als sie zunächst schien.
Zuerst fragte ich mich, warum sich überhaupt niemand bewirbt — am Betrieb lag es nicht: gute Bezahlung, ausgezeichnete Ausbildung, eine echte Zukunft. Lag es an dem, was die jungen Leute im Kopf haben? Schnell war klar: Sie sehen schwere, schmutzige Arbeit von gestern, nicht das, was der Beruf längst ist — Technik, Solar, Drohnen, mitten in der Energiewende. Es ging also nicht darum, eine Stelle zu bewerben, sondern ein falsches Bild zu ersetzen.
Nur: Ein falsches Bild redet man niemandem mit Worten aus. Also fiel die erste echte Entscheidung — nicht erzählen, sondern erleben lassen: ein Tag, an dem Jugendliche selbst aufs Dach steigen, eine Drohne fliegen, ein Solarmodul montieren. Dieser Tag — „Mission: Rooftop“ — wurde das Herz der ganzen Sache, nicht irgendeine Anzeige.
Erst jetzt kam die eigentliche Aufgabe: Wie bekomme ich die Richtigen an diesen Tag? Und wer sind „die Richtigen“ überhaupt? Nicht nur die Jugendlichen — auch die, die ihnen über die Schulter schauen: Eltern, die mitreden, Lehrer und Berater, die den Weg weisen. Drei Gruppen, drei Welten — aus einer Aufgabe war ein Geflecht geworden.
Jede dieser Gruppen brauchte etwas anderes, in einem anderen Ton, an einem anderen Ort. Die Jugendlichen holte ich dort ab, wo sie wirklich sind: auf TikTok und in den sozialen Netzwerken, mit kurzen, schnellen Bildern und Tönen — dazu die Aushänge in der Schule, an denen sie täglich vorbeigehen. Die Eltern erreichte ich anders: mit ruhigen, ehrlichen Fakten — einem redaktionellen Beitrag in der Lokalzeitung, die sie morgens lesen. Die Lehrer und Berufsberater gewann ich mit Flyern und Plakaten, die ihnen einen handfesten Anlass gaben, davon zu erzählen. Dieselbe Einladung, für jeden anders ausgesprochen.
Und alle diese Wege führten an denselben Ort: eine eigene Website, die alles über den Tag bündelt — jede Information, jede Frage beantwortet, dazu ein kleines Spiel rund ums Dach, das aus Neugier einen ersten Schritt macht. Was draußen verstreut beginnt, lief hier zusammen.
Das alles mit fast keinem Geld — und das hat die Sache eher geschärft als verengt: Jedes Stück musste sitzen, nichts durfte bloßer Schmuck sein. Bei so vielen Wegen drohte die größte Gefahr, dass alles auseinanderfällt; also hielt ein gemeinsames Aussehen, ein Ton, ein Name alles zusammen. Breite ja, aber nie zerfasert.
Am Ende war aus einem kleinen Auftrag eine ganze Welt geworden — und doch kein Teil davon beliebig: Jeder einzelne Weg war so genau durchdacht, als wäre er der einzige. Genau das kann ich: breit arbeiten, ohne die Tiefe zu verlieren — aus einer Aufgabe so viel machen, wie ihre Antwort wirklich verlangt, und jedes Stück davon ernst nehmen.
Was diese Kampagne trägt, ist keine einzelne gute Idee, sondern die Konzeption dahinter: aus einer unklaren Lage eine stimmige Strategie zu machen, in der jedes Stück seinen Platz hat. Diese Arbeit — vorhandene Substanz in eine klare Form zu übersetzen — ist der Kern dessen, was ich anbiete; hier an einer Kampagne, sonst an einer ganzen Marke. Was das heißt, steht unter Was ich anbiete; wie ich vorgehe, unter Wie ich arbeite.